Ein Tag mit Motsi Mabuse

Silvestergala und Faschingssitzungen folgten zu Beginn unseres Jubiläumsjahres dicht aufeinander und bedeuteten für die Organisationsteams einen immensen Zeitaufwand.

Dann kam Corona und plötzlich war das, was wir am liebsten tun, gemeinsam tanzen, gar nicht mehr möglich.

Anfang März, noch bevor es die Kontakteinschränkungen gab, besuchte eine Delegation die Taunus-Tanzschule von Motsi Mabuse in Eschborn. Die musste wie alle kulturellen Einrichtungen ebenfalls schließen, um das Virus in Schach zu halten. Getanzt wird dort aber trotzdem! Motsi und ihr Mann Evgenji Voznyuk streamen ihre Kurse live und kostenlos auf Instagram.

In den letzten Jahren konnten wir mehrmals neben dem Volkstanz auch in andere Tanzstilrichtungen wie zum Beispiel American Stepptanz, Hip-Hop sowie Standardtänze und lateinamerikanische Tänze hineinschnuppern. Bei Motsi Mabuse, der ehemaligen Profitänzerin und stets gut gelaunten Jurorin in der TV-Show „Let’s Dance“ widmeten wir uns der Tanzrichtung „Dancehall“. Eine spezielle Art von Hip-Hop, die aus Jamaica kommt. Die Gruppe war sehr ambitioniert und von dem Schnupperkurs total begeistert. Es wurden Grundschritte gelernt und dann eine kleine Choreografie einstudiert. Die Tänzerinnen und Tanzleiterinnen, die dabei waren, freuen sich schon darauf, die Anregungen möglichst bald in die Tat umsetzen zu dürfen.

Einige Tanzleiterinnen haben ihre Gruppenmitglieder dazu aufgefordert, sich in der probefreien Zeit zu einem bestimmten Lied Tanzschritte auszudenken. Vielleicht schaffen wir es danach aus den Ideen gemeinsam einen Tanz zu kreiren.

Auf dem Foto: Emma, Leni, Lena, Lena, Regina Ricarda, Joana, Sophia, Mirjam und Clara mit Motsi Mabuse.

Info zum Umgang mit dem Coronavirus

Liebe Mitglieder und Freunde der Fidelen Jossataler,

die Hessische Landjugend e. V. empfiehlt allen Landjugendgruppen, ihre bis Ende April 2020 geplanten Veranstaltungen abzusagen bzw. zu verschieben. So werden auch wir unsere für Ende März vorgesehene Jahreshauptversammlung auf einen späteren Zeitpunkt verlegen.

Auch die Tanzproben entfallen vorerst bis zum Ende der Osterferien.

Das Vorstandsteam hofft auf euer Verständnis und dass ihr alle gesund bleibt.

Närrische Superstars der Pfaffenhäuser Fassenacht 2020

Die "Pfaffenhäuser Fassenacht 2020" war ein voller Erfolg. 

Herzlichen     D A N K   sagen wir allen, die in irendeiner Weise dazu beigetragen haben!

"Närrische Superstars", so lautete das Motto der Kampagne, waren zahlreich vertreten: sowohl auf und hinter der Bühne wie auch als Zuschauer im voll besetzten Bürgerhaussaal.  Unsere neue Sitzungspräsidentin Regina Neumann führte souverän durch das vierstündige Programm und hat ihr Debüt mit Bravour bestanden. Kostümiert war sie als die unvergessene „Amy Winehouse“, flankiert von "berühmten Persönlichkeiten" im Siebenerrat. "Ich bin froh, dass Regina vom Publikum so gut unterstütz wurde", resümiert die ehemalige Präsidentin Monika Bien, die ihrer Nachfolgerin in 2018 symbolisch die Narrenkappe überreicht hatte.

Rudi Wolf und Karina Lindenberger hatten das Bühnenbild als eindrucksvolle Pop-Art-Kulisse gestaltet. Das Publikum bejubelte die aufmerksam verfolgten Beiträge und forderte immer wieder energisch Zugaben. Gelobt wurde vor allem das hohe Niveau der Tänze. Dafür haben unsere Tanzleiterinnen ganze Arbeit geleistet. Die Gardetänzerinnen in ihren tollen neuen Kostümen boten einen schwungvollen Auftakt, einstudiert von Sabrina Mesina und Christina Korn. Die Garde U20 (Leitung Ricarda Sinsel und Leonie Wolf) tanzte ebenso synchron und dynamisch und glänzte mit akrobatischen Einlagen. Die Gruppe "Offsprings & Friends" rockte die Bühne mit bekannten Rock- und Popmusik-Hits und auch das Männerballett riss die Zuschauer mit einem Gladiatorentanz zu Beifallstürmen hin. Beide Tänze wurden von Mirjam Sinsel und Lisa Gütlein choreografiert. Den fetzigen Street Dance der Teenies hatten Pia Kleespies, Lena Sachs und Joana Kleespies einstudiert.

Neben den optischen Highlights wurden auch komödiantische Leckerbissen geboten: Zu Lachtränen rührte der lustige Dialog der beiden Fastnachter. Der Bestsellerautor (Florian Rützel)  gab sich mithilfe seines erfolgreichsten Werks „Sieben Schritte zum perfekten Vortrag“  alle Mühe, den bunten Falter "Fritz" (Matthias Kleespies) mit wertvollen Tipps fit für die Bühne zu machen. Als „Annemarie Dommbäidel“ (Monika Bien) gestenreich ihren Überlebenskampf in der Wellnessbadewanne schilderte, blieb kein Auge trocken. Viel Gelächter erntete auch der Vortrag von Pfarrer Daniel Göller, der sein Untergewicht gut in den Griff bekommen hat und jetzt streng die Ratschläge seiner Köchin befolgt. Newcomer Thomas Röder, in 2019 auf der Bühne des Narrenclubs Oberndorf entdeckt, begeisterte mit Stand up-Comedy.

Starke Nerven brauchten die „Kunden“ in der Warteschlange der Supermarktkasse, als sie sich gegenseitig mit ihrer Ungeduld auf die Palme brachten. Einen ebenso hohen Wiedererkennungswert hatte die „Getränkebestellung“. Die Herren waren problemlos zu bedienen, während die Damen mit ihren Extrawünschen die Bedienung (Denise Schreiber) zur Weißglut brachten.   Kai Sachs und Thomas Grob (bzw. Manuel Röder) tanzten im rosa Tütü und mit Gymnastikbällen anmutig Ballett. Ein ebenso feines Rhythmusgefühl bewies der  "Handwerkertrupp", der Werkzeugkoffer und einen alten Spint als besondere Percussion-Instrumente nutzte. Für Erheiterung sorgten zwei weitere Beiträge ohne Worte: Timo Sinsel und Timo Scheidemantel führten eine lustige Konversation auschließlich mit schriftlichen Botschaften und die katholische Frauengemeinschaft (KFD) zeigte eine brillant gespielte Szene als Kinobesucher. Die  KFD-Ortsgruppe unternahm auch einen Ausflug in die Pariser Modewelt mit kreativen Verwendungstipps für Männerunterhosen, charmant moderiert von Verena See.

Bei der „Kleinen Sitzung“, die wir sonntagsnachmittags für Senioren und andere Interessierte veranstaltet haben, war der Saal fast voll besetzt. Präsentiert wurde ein verkürztes Programm vom Vorabend und der närrische Nachwuchs hatte noch einmal Gelegenheit, sein Können zu zeigen.

Impressionen von der "Pfaffenhäuser Fassenacht" findest Du hier in unserer Fotogalerie.

 

Gelungener Kampagnenstart 2020

Die Kindersitzung im voll besetzten Bürgersaal des Rathauses war auch in 2020 ein gelungener Kampagnenstart der "Pfaffenhäuser Fassenacht".  Einen schwungvollen Auftakt präsentierte die Kindergarde. Für Gruselfaktor sorgten unsere „Kids“ als Zombies, die mit einem Glockenschlag zum Leben erweckt wurden. Die „Teenies“ brachten mit viel Power einen fetzigen Street Dance auf die Bühne und in der „Hexenschule“ lernten unsere "Minis“ das Zaubern. Eine richtige Zaubershow gab es auch wieder, weil sie beim letzten Mal so gut angekommen war.

Neben den anspruchsvollen Tänzen kam auch der Humor nicht zu kurz. Sieben Jungs offenbarten auf lustige Weise ihre „Berufswünsche“. Ein Geschwisterpaar führte ein witziges Zwiegespräch bei Tisch. „Kleine A… sitzen vorne, große A…. sitzen hinten“ – ein Kind benutzte beim Spielen mit der Eisenbahn freche Ausdrücke, die seiner Mutter so gar nicht gefielen. Auch Schüler Hansi hatte es faustdick hinter den Ohren und war um keine Ausrede verlegen, als er beim Direktor antreten musste. In einem weiteren lustigen Vortrag kämpften ein Arzt und seine Assistentin mit den Tücken einer Wunderbox, zum Schrecken der Patienten.

In einer Radioreportage wurde gleichzeitig über ein Fußballspiel, eine Mütterberatung und einen Obstmarkt berichtet. Der dabei entstandene „Wellensalat“ sorgte für Erheiterung im Saal. Auch die „Pure Energy“ bereicherte als Gastgruppe unser Programm mit einem fetzigen Showtanz. Nachwuchs-Drummer präsentierten einen rhythmischen Auftritt mit ungewöhnlichen „Percussion-Instrumenten“ aus dem Schulmäppchen. Zum Finale eroberten alle Mitwirkenden und alle tanzbegeisterten Kinder aus dem Publikum die Bühne, um bei der Minidisco mitzumachen.